Vermehrte Einsätze durch Trockenheit und Sturm
Veröffentlicht am 27. Juni 2026 • 2 Min. Lesezeit • 327 Wörter
Ab Ende Juni 2026 mussten wir vermehrt zu wetterbedingten Einsätzen ausrücken. Ein Sturm bis 9 Bft. in Böen in Kombination mit der vorherigen Trockenheit waren ursächlich. Alles begann am 27.06.2026 gegen 22:30 Uhr in Hamburg-Altona. Dort waren die FF Altona, der 15 CDI (Stellingen), sowie die SEGH vor Ort. Die Lage war komplex. Bei einer Kastanie waren mehrere Starkäste abgebrochen und in den Hinterhof gestürzt. Ein größerer Starkast war gegen ein Gebäude gestürzt und drohte weiterhin abzustürzen. Eine Aufstellfläche für eine DLK war mangels Durchfahrtsbreite nicht gegeben. Für die Sägearbeiten auf dem Dach wurden wir durch die SEGH gesichert. Zum Entfernen des Starkastes kam dann die 8t-Zugeinrichtung des GWR3 auf voller Länge zum Einsatz. Erschwerend musste diese durch eine Toreinfahrt geführt werden und mittels Umlenkrolle umgelenkt werden. Die Gefahr konnte ohne weitere Schäden beseitigt werden.
Am 29.06.2026 kam um 10:40 Uhr erneut Alarm. Gemeinsam mit dem 32 Kran mussten wir zur Elbchaussee nach Nienstedten ausrücken. Hier hatte uns die 14 HLG samt CDI (Osdorf) nachgefordert. Es handelte sich um eine in ca. 12m Höhe gebrochene Buche. Kurz nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde dann eine Fachfirma mit den Arbeiten beauftragt. Am Abend um 19:06 Uhr wurden wir gemeinsam mit dem Modul Cobra zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in die Sternschanze alarmiert. Hier war eine Dachgeschosswohnung in Brand geraten. Diese konnte jedoch schnell gelöscht werden.
Am 01.07.2026 wurden wir gegen 17:07 Uhr nach Ohlsdorf an die Alster alarmiert.
Hier waren die FF Fuhlsbüttel und der 23 CDI vor Ort.
Ein gespaltener Baum mit einer Länge von ca. 18m war quer über den Wasserweg gestürzt & versperrte diesen.
Zur Bergung des Baumes wurde das SB der FF Fuhlsbüttel eingebunden und anschließend mittels der Seilwinde des GWR1 a den Steg gezogen.
Da der ca. 24m hohe 2.
Stamm des Baumes ebenfalls in die Alster zu stürzen drohte, wurde dieser mittels Umlenkung auf der anderen Uferseite über das Schlauchboot eingehängt und ebenfalls seilwindenunterstützt gefällt.
Die Gefahr wurde beseitigt.
Bilder mit freundlicher Genehmigung: FPH





