Feuer im Dachbereich eines Universitätsgebäudes
Veröffentlicht am 31. März 2026 • 2 Min. Lesezeit • 229 Wörter
Nachdem wir bereits am Morgen des 31.03.2026 gemeinsam mit dem Einsatzmodul Cobra zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in den Stadtteil Rotherbaum alarmiert worden waren und dieser glücklicherweise noch in der Ausbreitungsphase gelöscht werden konnte, wurden wir mit etwas Unterbrechung gegen Mittag um 12:10 Uhr erneut mit dem Technischen Zug der FF Eppendorf samt Cobramodul nach Hamburg-Harburg zu einem weiteren Dachstuhlbrand angefordert. Von der TUW32 wurde parallel der AB-Hafen und das TMF70 alarmiert. Hier wurde eine massive Rauchentwicklung aus dem Dach eines Universitätsgebäudes gemeldet. Die bereits umfangreich alarmierten Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Hamburg erhöhten bei Eintreffen am Einsatzort aufgrund des vorgefundenen Schadensbildes das Alarmstichwort auf “Feuer mit zwei Löschzügen”.
Wir hatten mehrere Einsatzaufträge, unter anderem die Brandausbreitung im Dachbereich weiter zu verhindern. Hierbei gingen mehrere Trupps der FF Eppendorf unter schwerem Atemschutz, gesichert durch die 23-SEGH, auf das Dach vor und arbeiteten gesichert bis an die Dachkante. Dort wurde mittels leistungsstarken Rettungssägen und Trennschleifern das Dach rund um den Schornstein großflächig geöffnet, ein Rauch- und Wärmeabzug geschaffen und mittels Wärmebildkamera fortlaufend kontrolliert und abgelöscht. Zudem sorgten wir im Innenbereich für die Eindämmung von Wasserschäden. Das Cobra Hochdruckschneidlöschsystem kam zudem über das TMF70 an der Blechfassade erfolgreich zum Einsatz, um in Zwischenräumen einer Wand die weitere Brandausbreitung zu verhindern.
Wir waren mit 12 Einsatzkräften vor Ort und nach ca. 5 Stunden wieder einsatzbereit am Feuerwehrhaus.
Bilder: TV Newskontor Offizielle Pressemitteilung

