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Die FF Eppendorf (FF EPPD) ist eine reine Spezialkomponente. Die Wehr  betreut die beiden Spezialkomponenten Löschwasserversorgung und technische Gefahrenabwehr (Schwere Bergung und Beleuchtung). Näheres unter dem Menüpunkt Einsatzgebiet.

Die FF EPPD wird nicht regional anhand eines bestimmten Ortsteiles (z.B. Eppendorf) tätig, sondern wird vielmehr überregional im gesamten Hamburger Stadtgebiet eingesetzt. In 1-2 Fällen im Jahr kommt es vor, dass Einsätze außerhalb des Hamburger Stadtgebietes abzuarbeiten sind.

Der Hauptauftrag ist die Unterstützungsfunktion der Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr oder anderer Freiwilliger Feuerwehren bei besonderen Einsatzlagen mit bestimmten Spezialgerät, welches durch die FF Eppendorf an etwaige Einsatzstellen zugeführt und betrieben wird.

Die FF EPPD ist speziell  dafür ausgestattet, entsprechende Rettungsöffnungen, wie beispielsweise zum Eindringen in einen ICE-Zug, durchzuführen. Des Weiteren können an Brandstellen mit entsprechenden Dachkonstruktionen (z.B. Teerpappen- oder Bitumendächer in Form von Sattel- oder Pultdächern) gezielte Dachhautöffnungen für Rauchgas- und Wärmeabzug (taktische Ventilation) mittels Spezialgerät geschaffen werden. Neben dem Arbeiten in Höhen und Tiefen (insbesondere bei Tiefbauunfällen, wie z.B. bei verschütteten Personen) gehören Abstützen und Aussteifen; Be- und Entlüftungsmaßnahmen; Bewegen und Heben von Lasten; großflächige Beleuchtung; Energieversorgung (inkl. Einspeisung und Betrieb durch eine Elektrofachkraft); Anschlagen und Sichern von Lasten; Trennen und Sägen (auch thermisches Trennen); Einsatzstellen mit großem Pumpen- und Lenzvolumen (Schadwasserbewältigung), sowie
Löschwasserversorgung dazu. Die Bereitstellung von Atemschutzgeräteträgern ergänzt unseren Einsatzauftrag.

Eine weitere Besonderheit ist das Rettungsset für Bahnunfälle im Netz der DB AG. Hier sind die FF EPPD und FF WARW in der Funktion zweier Technischer Züge (TZ) zuständig für das Hamburger Stadtgebiet und einen primären Radius von ca. 50 km um Hamburg herum. Beide Wehren wurden dafür von der DB AG mit entsprechendem Gerät ausgerüstet. So stehen je Wehr (FF TH) u.a. 5 Schleifkorbtragen, 1 Schnellbaugerüst und schweres hydraulisches Rettungsgerät zur Verfügung.

Um dem Einsatzauftrag fachkompetent gerecht zu werden, ist die Wehr derzeit in 8 Fachgruppen aufgeteilt, wobei die Mitglieder entsprechend ihrer beruflichen Qualifikationen oder Interessenlage eingesetzt werden.

Personelle Schwerpunktbereiche innerhalb der Fachgruppen stellen u.a. insbesondere die Fachgruppen Abstützen und Aussteifen, Heben und Bewegen von Lasten, Pumpen und Lenzen / Wasserförderung und Rettungs- und Belüftungsöffnungen, wie z.B. Dachhautöffnungen dar.

 

Titel-Banner mit freundlicher Genehmigung von Rüdiger Gärtner