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In den letzten Tagen und Wochen musste der Technische Zug (TZ) der FF EPPD zu zwei Kampfmittelfunden von Blindgängern als auch zu zwei Schiffshavarien auf der Elbe ausrücken. Insgesamt wurden bei allen vier Einsatzstellen rund 40 Std. Einsatzdauer in der Gesamtheit produziert.

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20.09.13 um 15:01 Uhr, Alarm KMFE Eckermannstraße (Wilhemsburg). Die normalerweise zuständige FF Warwisch war wegen einer 24h-Sepcon-Übung nicht einsatzbereit. Am Vorabend (19.09.13) wurde bei Sondierungsarbeiten eine 1000lbs amerikanische Fliegerbombe mit Kopf- und Heckzünder gefunden. Es wurde ein Evakuierungsbereich von 300m und ein Warnbereich von 1000m um den Fundort durch den KRD eingerichtet. Seit den Mittagstunden des 20.09.13 wurden Evakuierungen von ca. 4800 Personen durch Einsatzkräfte der POL durchgeführt. Nach Abschluss dieser Maßnahmen konnten gegen ca. 17:30 Uhr die Entschärfungsarbeiten durch den KRD beginnen. Die FF EPPD führte mittels Powermoon und LIMA/GA eine großflächige Ausleuchtung an der Fundstelle durch.
Der Blindgänger konnte erfolgreich gegen 19:15 Uhr durch den KRD entschärft werden.

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Wir bedanken uns bei der Presse für die Freigabe dieser Bilder


20.09.13 um 19:41 Uhr, Alarm THWAY Altengammer Hauptdeich (Altengamme), drohte ein Binnenschiff zu sinken. Oberelbe in Höhe Elbkilometer 592 war ein havariertes Gütermotorschiff auf Grund gelaufen, massiver Wassereinbruch im Maschinenraum im Heckbereich des Schiffes war die Folge. Das Schiff drohte mit 1.470t Kohle an Bord zu sinken. Vor Ort wurde neben dem LIMA/GA ein geländegängiges Fahrzeug (GWR 3) zur Beleuchtung und zum Logistiktransporten benötigt. Der TZ FF EPPD wurde daher aus dem vorherigen KMFE entlassen und zugeordnet.
Es galt eine großflächige Ausleuchtung in den zwei Beleuchtungsabschnitten Wasser (Havarist) und Land (Zufahrt) durchzuführen. Die Maßnahmen wurden mittels blendfreiem Licht durch LIMA/GA, sowie über mehrere Fahrzeuglichtmasten und mehrere Powermoon dargestellt.
Der GWR 3 wurde zudem als Zugfahrzeug für ein WLF mit AB Pulver (Absicherung gegen Brandgefahr) über eine Distanz von ca. 200m über Marschgrund bis ca. 20m vor das Stack gezogen. Das Personal des TZ Eppendorf wurde intern abgelöst und gegen 02:30 Uhr ausgedünnt. Die übrigen Einsatzkräfte verbleiben an der Einsatzstelle bis zum Ende der Umlade- und Bergungsarbeiten.

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Mit freundlicher Genehmigung von C. Leimig


16.10.13 um 13:54 Uhr, Alarm KMFE Versmannstraße (Hafen City). Auf einer Großbaustelle wurde eine 500lbs amerikanische Fliegerbombe mit Kopf- und Heckzünder in ca. 5m Tiefe gefunden. Es wurde ein Evakuierungsbereich und Warnbereich um den Fundort durch den KRD eingerichtet. Die Entschärfungsarbeiten begannen gegen 20:30 Uhr. Aufgrund der großen Distanz zwischen dem Fundort und dem Bereitstellungsraum übernahm die FF EPPD die Ausleuchtung an der Fundstelle und die nachgeforderte FF WARW die Energieversorgung und Ausleuchtung im Bereitstellungsraum. Die Fundstelle wurde mittels GWR 3 und LIMA über offenes Gelände sichergestellt. Die Bombe wurde erfolgreich durch den KRD gegen 21:20 h entschärft.

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Wir bedanken uns bei der Presse für die Freigabe dieser Bilder


16.10.13 um 23:00 Uhr, Alarm THWA Rissener Ufer (Rissen). Der TZ Eppendorf war gerade erst vom vorherigen Einsatz zurück, da kam auch schon der nächste Einsatz. Auf der Unterelbe in Höhe Leuchtturm Wittenbergen am Rande des Hauptfahrwassers war am frühen Abend ein Schlepper nach Kollision mit einem Schwimmbagger gesunken. Der Schlepper hat ca. 5000l Diesel an Bord.
Gegen 23:00 Uhr hatte der Einsatzleiter vor Ort beide Technischen Züge der FF EPPD und der FF WARW für großflächige Ausleuchtungsmaßnahmen in 2 Beleuchtungsabschnitten entlang eines Strandabschnittes angefordert um einen ggf. austretenden Ölfilm zu sichten. Insgesamt wurden durch beide FF TH über ca. 350m landseitig mit teilweise schwieriger Zuwegung personalintensiv ausgeleuchtet. Es wurden zwei Abschnitte gebildet: West: FF WARW, Ost: FF EPPD.
Die Ausleuchtung erfolgte durch die beiden LIMA/GA, sowie über bis zu 6 Stative. Der Gerätetransport erfolgte z.T. über Sackkarren über längere Wegstrecke an den Strandabschnitten. Die Ausleuchtungsmaßnahmen dauerten über die gesamte Nacht an. Die Einsatzkräfte der TZ wurden intern abgelöst und ausgedünnt. Die Bergung soll voraussichtlich zum Ende der KW 43 durch eine Spezialfirma erfolgen. Ermittlungen der Wasserschutzpolizei dauern an.

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Wir bedanken uns bei der Presse für die Freigabe dieser Bilder


 

Titel-Banner mit freundlicher Genehmigung von Rüdiger Gärtner