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Aktuelles

Die Silvesternacht 2015 war für die FF EPPD zahlenmäßig eher ruhig, aber dennoch ereignisreich. In der Zeit von 18:00 h bis 06:00 h mussten wir zu 5 Einsätzen ausrücken. Das Einsatzgeschehen konzentrierte sich neben 3 Feuern, auf einen automatischen Brandmeldereinlauf und eine Technische Hilfeleistung. Die FF EPPD war in diesem Jahr für die Silvestereinsatzbereitschaft mit dem LF 20-TH und 6 Mann bei der FF Altona eingemeldet. Der TZ EPPD in Form von GKW1 und GWR3 samt LIMA waren am FWH im Rahmen der Rufbereitschaft über DME mit entsprechend weiterem Personal (12 Mann) für etwaige TH-Lagen oder Dachhautöffnungen bei Bränden von zu Hause aus einsatzbereit. 
Kurz vor Mitternacht begann für uns die eigentliche Haupteinsatzphase, die sich abschnittsweise mit längerer Pause bis um ca. 04:00 Uhr morgens fortsetzte. Dienstende war für uns gegen 06:00 h. Einige dieser Einsätze erreichten uns als Folgeinsatz über Funk. Anhand der Einsatzzahlen war es für die FF EPPD eine ruhige Silvesternacht. Die Ressourcen GKW1 und GWR3 wurden in der Silvesternacht nicht alarmiert.

In der 49. KW und 50. KW gab es 2 Großbrände bei denen der TZ der FF EPPD massiv gefordert war. Insgesamt war die Wehr mit Ihren Teileinheiten an beiden Einsatzstellen insgesamt über 17,5 Std. im Einsatz. Das Personal wurde intern abgelöst.

 Bild mit freundlicher Genehmigung von M. Arning (Blickpunkt Hamburg)
 

Am 28.05.2015 war der Technische Zug der FF Eppendorf mit div. Trupps knapp acht Stunden bei einem ausgedehnten Dachstuhlbrand (4. Alarm) im Stadtteil St. Pauli gebunden. Es brannte das Dachgeschoss eines fünfgeschossigen Wohnhauses auf einer Grundfläche von ca. 300m² in ganzer Ausdehnung. Die FF Eppendorf war über mehrere Stunden ab dem späten Vormittag mit insgesamt 14 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen samt Lichtmastanhänger an der Einsatzstelle um mit zehn Atemschutzgeräteträgern Dachhautöffnungen zur taktischen Ventilation mittels Rettungssägen durchzuführen.

 
TZ Eppendorf bei einer Dachhautöffnung mittels Rettungssäge
 

 

In den späten Nachmittagsstunden am Dienstag des 05.05.2015 erreichte Sturmtief „Zoran“ als kurzes aber heftiges Extremwetterereignis die Hansestadt Hamburg. Neben lokalem Starkregen mit bis zu 30 l/m² erreichten die Windspitzen in schweren Sturmböen Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 km/h (>10 Bft.). Der Technische Zug der FF Eppendorf wurde in der Folge aufgrund der speziellen technischen Ausstattung der FF TH samt entsprechendem fachlichem Know-How mehrfach für Baumfäll- und Sicherungsmaßnahmen mit ihrem speziellen technischen Gerät und Fachkräften zur Beratung in verschiedene Stadtteile nachgefordert. Die Einsatzstellen wurden als gesamter Zug oder in Teileinheiten abgearbeitet. Insgesamt fielen 13 Einsätze an.

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Bilder mit freundlicher Genehmigung der Presse
 

In den Nachmittagsstunden am Montag des 30.03.2015 erreichte Sturmtief „Mike“ die Hansestadt Hamburg. Die Windspitzen erreichten in schweren Sturmböen Windgeschwindigkeiten um 100km/h (10 Bft.). Der Technische Zug der FF Eppendorf musste in der Folge am frühen Abend in den Stadtteil Dulsberg ausrücken. Dort war eine ca. 25m hohe Tanne auf ein 4-geschossiges Wohnhaus gefallen. Die Sicherungsmaßnahmen dauerten aufgrund der schwierigen Erreichbarkeit der Einsatzstelle  über Stunden an. Schlussendlich konnte der Baum über eine Kronensicherung gesichert werden. Die Einsatzstelle wurde nach Begutachtung zusammen mit dem ZF 23 an den Eigentümer mit der Auflage zur Abarbeitung durch eine Fremdfirma  übergeben. Der TZ war etwas über 4Std. wieder im FWH einsatzbereit. Einen Tag später erreichte Sturmtief Niklas die Hansestadt. Anders als am Vortag erreichten die Windspitzen nunmehr in schweren Sturmböen Windgeschwindigkeiten auch Orkanstärke um 115km/h (11 Bft.). An den Folgetagen 31.03. und 01.04.2015 musste der TZ Eppendorf zu insgesamt  12 wetterbedingten  Einsätzen ausrücken.  Ab dem späten Nachmittag am Dienstag, den 31.03.2015 waren alle drei Fahrzeuge der Wehr mit insgesamt 18 Einsatzkräften besetzt und konnten für entsprechende Technische Hilfeleistungen eingesetzt werden. Schwerpunkt der Einsätze stellten umgestürzte Bäume bzw. zu fallende Dachteile, dar. Es wurden durch unsere Baumfäll-Fachkräfte diverse Fachberatungen durchgeführt und spezielles technisches Gerät wie leistungsstarke Motorkettensägen mit 70cm langer Sägeschiene, 3,2t-Greifzug mit Umlenkrolle oder Stahlseile mit 50m Seillänge oder der Druckluftnagler und die Trennschleifer eingesetzt. Einzelne besondere Einsätze sollen nachfolgend kurz dargestellt werden:

 
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Bilder mit freundlicher Genehmigung der Presse
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Wir danken für die großartige Unterstützung. Wir werden Euch auch weiterhin immer über aktuelle Einsätze und Geschehnisse des Technischen Zuges Eppendorf informieren.
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Titel-Banner mit freundlicher Genehmigung von Rüdiger Gärtner